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Meist liegt die Wasserfläche ein paar Meter tiefer. Hin und wieder ist der Weg abgebrochen, doch ein neuer Steig schlängelt sich ein paar Meter landeinwärts entlang. Allein am Ferdinandsteich, der auf den Tagebau Grube Ferdinand-Ostfeld, der in den 30er- und 1940er-Jahren in Betrieb war, zurückgeht, gibt es noch mindestens vier dieser Wegrelikte. Eines erschließt dabei die Steilküste, die es wegen ihres feinsandigen Strandes zu einer gewissen Berühmtheit gebracht hat. Den Pfad benutzen Spaziergänger, Badegäste und Leute mit Hund. Dass sich der Strandbereich im bergbaulichen Sperrbereich befindet, scheint dabei kaum jemanden zu interessieren. Auf der Westseite des Ferdinandsteiches sieht es nicht anders aus. Allerdings wirkt der Weg dort noch wilder und urtümlicher. An zwei Stellen präsentiert sich die Nord-Süd-Verbindung durch abgerutschte Erdstücke geteilt. Irgendwann unterbricht eine Lichtung den Wald. Dort verliefen einst die mächtigen Rohre, in denen Kohletrübe aus der Brikettfabrik Lauchhammer-Süd in das Tagebau-Restloch geleitet wurde. Die Trasse entstand zu Beginn der 1980er-Jahre. (www.Ir-online.de)